Der Ursprung – Lebensleitlinie Musik
Einstieg in den Inspirationsraum. Hier kann es sehr persönlich werden, und das ist auch gewollt. Lebensgeschichten sind Lebenswerke. Und als Momentaufnahme mitten aus dem Leben heraus ist auch das entstanden, was ich für diese Seiten komponiert habe.
Den beruflichen Übergangszeitraum nach dem Ausklingen eines großartigen Projektes wollte ich für die Forschungs-Zeitreise in die eigene Vergangenheit nutzen:
Mit welcher Methodik habe ich das geschafft, was ich bisher geschaffen habe? Welche kreativen Prinzipien und Herangehensweisen liegen den Bewegungen zugrunde, mit denen ich mein Leben geformt habe?
Was steckt hinter diesem ganzheitlichen Ansatz mit fließenden Übergängen zwischen dem Privaten und dem Beruflichen, dem Sein und dem Machen, dem Vorstellen und dem Umsetzen?
Was mich trieb, war die Vermutung und Überzeugung, dort etwas zu finden, was auch anderen nützlich sein könnte.
Im Rückblick werden Zusammenhänge klarer erkenntlich. 10 Jahre meines Lebens stand die Musik unangefochten im Mittelpunkt meiner Aktivitäten. Dabei habe ich mir viel Wissen und Können angeeignet. Fachspezifische Fähigkeiten, dachte ich lange Zeit. Bis mir im späteren Berufsleben immer klarer bewusst wurde, dass ich in gruppendynamischen Prozessen genau den Groove suchte, den ich auch in Bandproben immer verfolgt hatte. Und dass es sich ähnlich anfühlte, ein neues Projekt in einer Firma aufzusetzen, wie einen neuen Song einzuspielen.
Die zugrunde liegende Motivation ist dieselbe:
Ideen generieren, Zuhören, Begleiten, aufeinander eingehen, ein Kollektiv formen, Probleme definieren und Lösungen entwickeln, im gemeinsamen Schaffen eine Kraft und Zielstrebigkeit entwickeln, die ein Vielfaches der Summe der einzelnen Komponenten ist. Darauf basiert vieles, eigentlich alles, was ich gemacht habe.
Aber wie genau funktioniert das? Dieser Frage wollte ich nachgehen. >>>